Weltfrauentag am 8. März 2022

 Das SPD-Motto am internationalen Frauentag in diesem Jahr lautet

 „Fortschritt braucht Gleichstellung“

Der internationale Frauentag wurde 1910 durch Clara Zetkin ins Leben gerufen.

In den 1880er Jahren bildete sich in Deutschland – wie in allen industrialisierten Staaten Europas – eine proletarische Frauenbewegung heraus. Hervorgegangen aus der
Arbeiterinnenbewegung, organisierte Clara Zetkin sich in Vereinen und in enger Zusammenarbeit mit der Sozialdemokratie und den Gewerkschaften.

 

Frauen setzen sich immer wieder für Frieden und Gleichstellung ein, es sind nur kleine Schritte, die bisher umgesetzt wurden. Die Themenbereiche werden auch immer mehr und umfangreicher – da die Ungleichheit erst sichtbar werden müssen, um den nächsten Schritt anzugehen. Der Weg ist lang und steinig.

 

Dauerthemen sind, die Lebensverhältnisse für Frauen und Männer gleich zu stellen. Das beginnt im Kindesalter, geht über die Schulzeit weiter zur Berufsausbildung. Im Erwerbsleben. In der Familienplanung sind die Unterschiede der Geschlechter noch gravierender. Es endet auch nicht im Rentenalter. Wenn Frau/Mann pflegebedürftig werden gibt es auch noch keine gleichen Lebensverhältnisse. Es ist ein lebenslanger Prozess hier und weltweit.

 

Krieg in Europa:  Russland marschiert in die Ukraine ein. Flucht und Vertreibung folgen. Frauen und Kinder sind besonders betroffen und verlassen das vertraute Umfeld und begeben sich in ein fremdes Land. Frauen wollen Frieden und keinen Krieg!

 

Gedanken zum Weltfrauentag von Elke Müller